Archiv für ‘Philip Stahl’

Blau im Spiegel

Mit seinen Arbeiten hebt der Kieler Fotograf Peter Lühr den fließenden Übergang von der fotografischen Abbildung der Realität zur künstlerischen Sicht der Dinge hervor. Wasser, Himmel und Spiegelungen
spielen dabei eine zentrale Rolle.

Fotografieren – das kann doch jeder. Seit Handys weniger zum Telefonieren genutzt werden als zum Fotografieren, knipst nahezu jeder alles und überall. Wenn man die Arbeiten von Peter Lühr betrachtet, wird jedoch schnell klar, dass die Kunst nicht im Draufhalten und Abdrücken liegt. Vielmehr ist der Blick für das Motiv und die Perspektive entscheidend.

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Zweifach einmalig

Sie gelten als die deutschen Pioniere des Windsurfsports: Die Zwillinge Manfred und Jürgen Charchulla gründeten in den 70er-Jahren einen der ersten Surfshops in Deutschland und unterhalten bis heute ihre legendäre Surfschule auf Fehmarn.
Denkt man an Surfer, hat man braun gebrannte Jungs mit blonder Mähne vor Augen, die vor einem breiten Sandstrand durch die Brandung „cruisen“. Genau das bekommt man auch bei den Zwillingsbrüdern Manfred und Jürgen Charchulla auf Fehmarn zu sehen, mit einem Unterschied: Der Sandstrand mit Brandung fehlt.

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Kunst mit „Tiefgang“

Wer den Sturm im Namen trägt, der darf bei Wind und Wasser nicht fehlen. Doch der Name allein ist nicht der Grund, warum wir die Werke von Birgit Rautenberg-Sturm vorstellen.
Das Besondere an den Bildern der „Kystenbewohnerin“ – wie Birgit Rautenberg-Sturm sich selbst bezeichnet – ist neben den Motiven das Material. Denn das gibt es so nirgendwo zu kaufen. Statt Radierungen unter Verwendung unbehandelter Zinkplatten anzufertigen, übergibt die Künstlerin das Material zunächst dem Meer. Gelegentlich versenkt sie die Zinkplatten gleich für mehrere Monate in der Ostsee.

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Eine Insel mit drei Häusern

Eine herzliche Begrüßung durch den Hafenmeister und seiner Bändsel häkelnden Schwester ist Besuchern der gemütlichen Lotseninsel Schleimünde in der Ostsee gewiss. Nicht nur das macht sie zu einem beliebten Anlaufpunkt für Wassersportler.
Der Name Lotseninsel verwirrt. Lotsen gibt es hier schon seit Langem nicht mehr. Und streng genommen ist der Bereich, wo die Schlei in die Ostsee mündet, nicht einmal eine Insel. Dennoch lässt sich der Ort nur auf dem Seeweg erreichen.

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Seefahrertradition zum Mitmachen

Alte Schiffe und junge Leute – das klingt widersprüchlich. Aber für den Verein Ole Schippn in Laboe passt das bestens zusammen. Seit zehn Jahren fördern die Mitglieder den Erhalt seefahrerischer Tradition und sorgen damit bei sich und ihren Gästen für Freude und besondere Erfahrungen. Das wird auch dem Nachwuchs mit viel Engagement vermittelt.
Im August des Jahres 2000 gründeten zwölf Personen den Verein Ole Schippn Laboe. Das Ziel: Kulturwerte aus der traditionellen Schifffahrt zu erhalten und das Interesse der Jugend zu wecken. Hierfür standen den Mitgliedern anfangs drei Schiffe zur Verfügung.

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Schöne Schutzengel

Sie sind der Schmuck alter Segelschiffe. Doch kaum jemand weiß, wo sie herkommen: die Galionsfiguren. Auf der Weserinsel Harriersand gibt es die inzwischen weltweit einzige Werkstatt, in der die Bugfiguren heute noch hergestellt werden.
Galionsfiguren gibt es seit über 300 Jahren. In der Zeit, als die Schifffahrt ausschließlich unter Segeln stattfand, brachten die Seeleute Figuren am Bug ihres Schiffes an. Dies erfolgte in dem Aberglauben, dass die Galionsfigur als Schutzpatron den Kurs des Schiffes beobachtet und es vor Unglück bewahrt.

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Die Fädenzieher

„Drei Millionen Besucher aus aller Welt, 300 Konzerte, 1500 Veranstaltungen auf über einem Dutzend Bühnen“ – all das klingt nicht nach einer Segelveranstaltung. „20 Segelyachten starten vor Kiel-Düsternbrook zu einer Wettfahrt.“ Das wiederum klingt nicht nach einem riesigen Event.
Beides beschreibt jedoch das größte Volksfest Nordeuropas: die Kieler Woche. Allerdings liegen zwischen beiden Aussagen 128 Jahre. Denn die 20 erwähnten Yachten waren es, die bereits im Juli 1882 mit ihrer Regatta die Kieler Woche gewissermaßen vom Stapel laufen ließen.

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Perfekte Segelstellung – auch ohne Wind …

Die Hamburger Künstlerin Margrit Möhlen zeigt, wie echte Segel – oder Teile davon – geschickt und kreativ in maritime Ölbilder integriert werden können. So kommen historische Segel zu neuen Ehren. Vielleicht die schönste Form des „Recyclings“.
Urheberin dieser Idee ist Margrit Möhlen, die bereits seit Abschluss ihres Werbe- und Grafikdesignstudiums vor über 20 Jahren Inhaberin einer kleinen Werbe- und Grafik-agentur in Hamburg ist.

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Drei Rümpfe, zwei Welten, ein Boot – das Segelkajak P 4,9

Das Segelkajak vereint den Spaß des Kajakfahrens mit den Vorzügen einer schnellen Wanderjolle. Die Idee ist zwar nicht neu, aber in der Umsetzung stecken viele innovative Ideen.
Es ist erstaunlich, dass Segelkajaks nicht schon länger eine größere Fangemeinde haben. Die Vorzüge liegen auf der Hand: Der Segelkajak ist sehr leicht zu transportieren, schnell segelbereit und bei der Anschaffung wie bei der Haltung äußerst sparsam. Ideal für alle Wassersportbegeisterten, egal ob jung oder alt.

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Familie Johannsen und der Flensburger Rum

Ein Stück Karibik an der Förde.
Als Rumstadt war Flensburg einst weit über die norddeutschen Grenzen hinaus bekannt und stellte damit unter Beweis, dass die Produktion des sprichwörtlichen Seefahrergetränks nicht ausschließlich in der Karibik angesiedelt ist. Mit Sohn Martin setzt die Familie Johannsen diese Tradition bereits in der vierten Generation fort. Er betreibt das inzwischen letzte produzierende Rumhaus in der Fördestadt.

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