Wer ein Magazin machen will …

„Wer ein Schiff bauen will, soll seinen Leuten nicht Hammer und Nägel geben, sondern in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer wecken.“ Antoine de Saint-Exupéry Liebe Leserinnen und Leser, die Sehnsucht nach Wind und Wasser brauchen wir in Ihnen nicht mehr zu wecken. Das beweist der Griff nach unserem Magazin, das in diesem Moment […]

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Geschrieben von Felix am 1. Mai 2010 | Stichworte: , ,

„Wir haben einfach losgelegt“

Vor knapp 40 Jahren boomte der Wassersport. Etablierte Sportarten wie Segeln oder Motorbootfahren und auch neue Angebote wie Windsurfen fanden regen Zuspruch. Was war das für eine Stimmung damals unter den Wassersportlern? Wind und Wasser war zu Besuch bei Familie Ising, die in jener Zeit das Segeln für sich entdeckt hat.
Mit leuchtenden Augen sitzen Christa und Hans Ising aus Kiel-Friedrichsort über ihre Fotoalben gebeugt. Erinnerungen an zahlreiche Segelreisen aus den letzten vierzig Jahren werden wach. „Wir sind nur wegen des Segelns in den Norden gezogen“, schwärmt der gebürtige Nordrhein-Westfale, der seine ersten Erfahrungen als Jugendlicher in Friesland sammelte. „Ein Leben ohne das Segeln können wir uns nicht vorstellen.“

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Einsteiger gesucht

In der Wassersportbranche regt sich etwas. Immer mehr Verantwortlichen wird klar, dass der demografische Wandel und veraltete Strukturen in den Vereinen die Zukunft des Bootssports gefährden, weil der Nachwuchs wegbleibt. Nun soll gehandelt werden.
Die niedrige Geburtenrate in Deutschland sowie die mangelnde Bereitschaft, sich ein eigenes Boot anzuschaffen oder sich über die Jugendzeit hinaus in einem Verein zu engagieren, wirken sich zusehends negativ auf die Zahl der aktiven Wassersportler aus. Der Erfolg der Branche ist längst kein reiner Selbstgänger mehr, wie einige immer noch meinen.

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Familie Johannsen und der Flensburger Rum

Ein Stück Karibik an der Förde.
Als Rumstadt war Flensburg einst weit über die norddeutschen Grenzen hinaus bekannt und stellte damit unter Beweis, dass die Produktion des sprichwörtlichen Seefahrergetränks nicht ausschließlich in der Karibik angesiedelt ist. Mit Sohn Martin setzt die Familie Johannsen diese Tradition bereits in der vierten Generation fort. Er betreibt das inzwischen letzte produzierende Rumhaus in der Fördestadt.

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Die Segelgruppe der Fachhochschule Kiel

Sie haben Lust auf Wassersport, aber kein eigenes Boot? Oder gehören auch Sie zu denjenigen, die zwar einen Kurs besucht haben, aber nun am Ufer stehen und den anderen zusehen, wie sie ihre Freizeit auf dem Wasser verbringen? Das möchten wir ändern. In Wind und Wasser stellen sich Vereine aus Schleswig-Holstein vor.

Der Name könnte auf eine falsche Fährte führen. Doch die Segelgruppe der Fachhochschule Kiel (SGFH) ist offen für alle Menschen über 18 Jahre – unabhängig von einer Einschreibung an der Fachhochschule. Die Mitgliederstruktur ist äußerst vielfältig. Bei den derzeit 140 Mitgliedern sind alle Altersklassen und Menschen aus den unterschiedlichsten Berufssparten vertreten.

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Kitesurfen – Frei wie der Wind

Noch vor gar nicht langer Zeit als schnelllebiger Trendsport belächelt, ist das Kitesurfen alles andere als eine vorübergehende Erscheinung. Wohl keine Sportart verbreitet sich in unseren Küstenregionen an Nord- und Ostsee so rasant.

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Yachtelektroniker

Die Tankanlage wurde gerade erst befüllt, doch die Anzeigetafel funktioniert nicht. Woran liegt das nur? Die Elektronik auf ihrem Schiff ist ein Buch mit sieben Siegeln für viele Bootseigner. Da muss ein Profi ans Werk.
Selbst wenn der Kunde mit seinem Schiff gerade mal nicht in der Ostsee liegt, ist Christian Höppli zur Stelle. Kabel verlegen auf einem Fischkutter im Hafen von Kopenhagen oder einen Kartenplotter auf einer 30-Meter-Yacht installieren in der Karibik – eine gewisse Reisebereitschaft gehört mitunter zum Beruf eines Yachtelektronikers.

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Weniger ist Meer

Wind und Wasser – sonst nichts. Der Maler Malte von Schuckmann gibt sich vollkommen der Faszination hin, die von der Natur an der Küste ausgeht.
Landschafts- und Marinemaler ist zurzeit sicher nicht in den Top Ten der Traumberufe zu finden. Kein Wunder. Denn bestimmt denken viele bei dieser Kunstgattung an riesige Schiffsbilder, die von bärtigen alten Seebären mit Kapitänsmütze gemalt werden. Wenn man jedoch den in Kiel lebenden Künstler Malte von Schuckmann und seine Werke kennenlernt, findet man nichts davon: keinen bärtigen Seemann, keine Kapitänsmütze und auf seinen Bildern kein einziges Schiff.

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Sprungbrett in die „Südsee“

An der Südspitze der dänischen Insel Langeland liegt Bagenkop. Ein quirliger Hafen, denn für viele Segler aus Deutschland ist es der erste Anlaufpunkt bei ihrem Törn in die dänische Südsee.
Seit 2003 endgültig die Fährverbindung von Kiel nach Bagenkop eingestellt wurde, ist der Hafen zwar beschaulicher geworden. Doch mit der Zeit entdecken zusehends mehr Segler die Schönheit des südlichsten Ortes der dänischen Insel. In den vergangenen Jahren wurde Bagenkop ständig erweitert und ausgebaut. Auch unter dem Aspekt der Familienfreundlichkeit.

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Grün, grün, grün …

Sie gilt als „Amazonas des Nordens“. Ihre üppige Urwüchsigkeit macht die Flusslandschaft der Wakenitz bei Lübeck zu einem beliebten und anfängertauglichen Paddelrevier.
Bis zur Wende bildete der Fluss streckenweise einen natürlichen Grenzverlauf zwischen den beiden deutschen Staaten. Betreten strengstens verboten! Eine tragische Situation für die Anwohner. Der Natur hingegen tat es gut. Seit 1999 ist die Wakenitz mit ihren Erlenbrüchen, Moorgewässern, Laubwäldern und satten Wiesen als Naturschutzgebiet anerkannt.

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